Rechtsnews Schweiz · 27.03.2025
Der Prozess & das Urteil 2C_113/2018: Das Bundesgericht hat im Fall A.AG entschieden, dass die Gesellschaft für eine Steuerhinterziehung gebüsst bleibt. Die Steuerverwaltung Bern hatte festgestellt, dass Restaurationsumsätze von 235'000 CHF nicht deklariert wurden. Eine spätere Korrektur wurde nicht als strafbefreiende Selbstanzeige anerkannt. Das Gericht bestätigte, dass die Steuerhinterziehung vorsätzlich erfolgte und die Busse rechtmäßig ist.
Rechtsnews Schweiz · 25.03.2025
Steuerplanung bei Ausreise - der Prozess: Die Beschwerdeführerin verließ Ende September 2021 gemeinsam mit ihrem Lebenspartner und dem gemeinsamen Kind die Schweiz. Kurz vor dem Wegzug tätigte sie Einzahlungen in die berufliche Vorsorge in Höhe von CHF 241'500. Streitpunkt Das kantonale Steueramt verweigerte den Steuerabzug mit der Begründung, dass die Einzahlungen nicht dem Aufbau einer Vorsorge in der Schweiz dienten, sondern ausschließlich steuerliche Vorteile sichern sollten.

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Der Begriff „internationaler Wochenaufenthalter“ existiert im steuerlichen Sinne nicht, sondern stammt aus dem Freizügigkeitsabkommen zwischen der Schweiz und der EU. Die Einordnung als internationaler Wochenaufenthalter oder Grenzgänger hat erhebliche steuerliche Konsequenzen. Eine detaillierte Analyse der individuellen Situation ist unerlässlich, um Steueroptimierungsmöglichkeiten zu nutzen und Doppelbesteuerung zu vermeiden.

Wer als Arbeitnehmer von einem Schweizer Arbeitgeber ins Ausland entsandt wird oder in mehreren Ländern tätig ist, muss wichtige Regelungen zur Sozialversicherung und Besteuerung beachten. Innerhalb der EU/EFTA gilt das Erwerbsortsprinzip – die Sozialversicherungspflicht besteht am Arbeitsort. Bei einer Entsendung kann die Versicherung im Herkunftsland bestehen bleiben, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind. Steuerlich relevant ist die 183-Tage-Regelung nach Art. 15 OECD-Musterabkommen.
Die Besteuerung internationaler Ehepaare und Berufspolitiker stellt komplexe Herausforderungen dar. Im Rahmen des TV-Sendung am 16.02.2025 hat der Moderator der Kanzlerkandidatin die Frage gestellt, wo sie steuerlich ansässig ist, wo ihren Hauptwohnsitz ist und wo ihre Einkünfte besteuert werden. Der Beitrag analysiert die steuerliche Ansässigkeit und das Doppelbesteuerungsabkommen-Deutschland-Schweiz ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Rechtsnews Schweiz · 05.02.2025
Urteil vom 7. Januar 2025: Steuerliche Aufrechnung wegen vergünstigtem Immobilienverkauf - Die A. GmbH verkaufte eine Immobilie an den Sohn der Geschäftsführerin – und das fast 30 % unter dem Marktwert. Die Steuerbehörden sahen darin eine verdeckte Gewinnausschüttung und rechneten den Differenzbetrag von CHF 300'000 zum steuerbaren Gewinn der GmbH hinzu. Das Bundesgericht bestätigte diese Einschätzung und wies die Beschwerde der A. GmbH ab. Damit bleibt die steuerliche Korrektur bestehen.
Steuernews Schweiz · 30.01.2025
Seit dem 1. Januar 2025 gelten neue Regelungen im Mehrwertsteuergesetz. Neu können kleinere Unternehmen mit einem Jahresumsatz bis CHF 5'005'000 die MWST auf Antrag jährlich abrechnen. Für Unternehmen mit der Saldosteuersatzmethode entfällt die Begrenzung auf zwei Steuersätze. Außerdem werden Online-Verkaufsplattformen neu besteuert.

Steuernews Schweiz · 30.01.2025
Seit dem 1. Januar 2025 sind alle MWST-pflichtigen Unternehmen verpflichtet, ihre MWST-Abrechnung über das ePortal online einzureichen. Das Abrechnungsformular in Papierform steht nicht mehr zur Verfügung. Gern übernehmen die A-S-C-L Steuerexperten Ihre Fiskalvertretung und reichen Ihre Umsatzsteuererklärungen bei der ESTV ein.
Rechtsnews Schweiz · 28.01.2025
Ein Steuerpflichtiger war in mehreren Aktiengesellschaften tätig, oft als einziger Verwaltungsrat, und gewährte diesen Firmen ein Domizil in seiner Privatliegenschaft. Die Steuerverwaltung rechnete dem Steuerpflichtigen Einkünfte aus noch unbezahlten Leistungen (z. B. Miete und Honorare) zu. Durch die Buchung der Forderungen wurden diese steuerlich als Einkommen erfasst (Soll-Prinzip). Der Steuerpflichtige konnte nicht nachweisen, dass die Forderungen uneinbringlich waren.

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